Neo-Yogini unterwegs… im Yogastudio Am Fluss

Wasser – eines der vier Elemente.

Wasser ist kraftvoll und still zu gleich. Fast täglich fahre ich mit dem Zug am Rheinfall vorbei, wo hunderte von Litern pro Sekunde hinunter donnern. Wenige Kilometer später liegt der Rhein ganz ruhig fliessend im Flussbett. Wasser belebt uns und löscht unseren täglichen Durst.

Mein Durst nach einer neuen HalloYoga Erfahrung war extrem gross nachdem ich während einiger Zeit meine Prioritäten anderweitig legen musste. Keines der 14 aufgeführten Yogastudios passt vom Namen her besser zum Thema Wasser, wie das Studio Yoga Am Fluss von Susan Connor. Die Loft ist luftig und hell. Beim betreten des Studios fühlt es sich an, als kommt man in die Wohnung einer lieben Freundin. Die farbenfroh gemalten Buddha-Plakate an den Wänden gefallen mir extrem gut. In der Ecke, wo man sich umziehen kann, stehen toll illustrierte Yogaübungsabläufe. Die Loft ist sehr kreativ und mit vielen kleinen persönlichen Details eingerichtet. Der Blick auf die Limmat und das rauschen des Wassers im Hintergrund ist einfach herrlich.

Das Studio widerspiegelt die Art von Susan – sehr offen und voller positiver Energie.

Passend zum Vollmond ist der Fokus der Stunde auf die Vorbeugen gelegt. Ich muss ehrlich gestehen, dass die Vorbeugen nicht so meins sind. Mir ist dabei aufgefallen, dass ich da nicht die Einzige bin 😉 Also lasse ich mich dennoch mit einem positiven Gefühl auf die Yogastunde ein.

Wir beginnen im Liegen indem wir mit Blöcken und Yogakissen unter dem Schulterblatt und dem Hinterkopf den Brustbereich öffnen. Für alle „Schreibtischtäter“ ist dies genau die richtige Übung. Mit leichten seitlichen Drehungen dehnen wir die Rückenmuskulatur. Susan geht dabei zu jeder Yogini und ajustiert, wenn nötig. Susan, die an der ETH Sportwissenschaft studiert hat, weiss genau, wo die Herausforderungen der einzelnen Übungen liegen und zeigt uns oft mehrere Varianten auf.

Bei den Vorbeugen benützen wir den Gurt. Am Anfang meiner ersten Yogaerfahrungen habe ich immer versucht ohne Gurt zu arbeiten, aber dann führte ich die Übung nicht mehr korrekt aus, was kontraproduktiv war. Ich musste lernen, mein Ego beiseite zu schieben und zu akzeptieren, dass ich auch Props zur Hilfe nehmen kann. Die Posen fühlen sich nun viel angenehmer an und ich führe die Übungen nicht mehr mit ach und krach aus. Wie ich schon oft erwähnte ist Yoga ein Prozess. Eines Tages brauche ich vielleicht den Gurt nicht mehr so häufig, aber im Moment leistet er mir noch wertvolle Dienste. Aus dem Grund habe ich mir auch für Zuhause einen Gurt besorgt, den ich sehr häufig nutze.

Anders als beim fliessenden Yogastil Vinyasa bleiben wir etwas länger in den einzelnen Posen. Die Klasse ist somit auch für Yogaanfänger/innen sehr gut geeignet.

Im Savasana ankommen, sind meine Batterien für den Alltag wieder vollends aufgeladen und ich fühle mich etwas zentrierter als vor der Stunde.

Ich würde sagen, die Stunde war eine runde Sache, wie der Vollmond, den ich danach aufgehen sah, als ich nach Hause fuhr. Und noch was für alle Vorbeugenliebhaberinnen, wie mich. Spätestens bei Neumond ab ins Yogastudio „Yoga Am Fluss“, denn dann sie die Rückbeugen das Thema;-) In diesem Sinne, namasté und bis bald auf der Matte!

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