Neo-Yogini unterwegs… im Das Yoga Haus

Der Spätsommer kehrt langsam ein in Zürich. Der längste Tag ist schon eine Weile her und die Abende werden wieder etwas kühler. Die beste Gelegenheit also um sich für eine Outdoor-Yogalektion bei Maya vom Das Yoga Haus anzumelden.

Yoga im Freien ist für mich, die fast täglich hinter dem Schreibtisch sitzt, ein wahrer Luxus. Umso mehr zelebriere ich solche Momente entsprechend. Das heisst im Klartext; früher Feierabend machen, auf die Wiese liegen und den Himmel beobachten. Bereits um 17h geht es in Richtung Bullingerwiese. Dort angekommen, rolle ich meine Matte aus und lege mich auf den Rücken, sodass ich den Himmel beobachten kann. Dieser ist heute „knütsch“ blau, keine Wolken weit und breit. Just inhale and exhale.

Total entspannt und mit einer totalen inneren Zufriedenheit kann ich nun also die eineinhalbstündige Yogastunde um 19h beginnen. Mayas Bernerdialekt klingt in meinen Ohren so herrlich entschleunigend und extrem sympathisch. Sie wirkt auf mich total entspannt und dennoch sehr wachsam und auf ihre Schülerinnen fokussiert. Während der Stunde korrigiert sie nur ganz selten und lässt einem in seinem Atemfluss die Übungen machen.

Ziel der heutigen Praxis ist das Öffnen des Brustbereichs. Doch bevor wir uns den Drehungen und Rückbeugen widmen, werden die Bauchmuskeln noch etwas „aufgewärmt“. Dabei kriegen nicht nur meine Bauchmuskeln warm, sondern mein ganzer Körper kommt schon leicht ins Schwitzen. Meine Schweissperlen blitzen dann erst recht auf der Stirn auf, als die eine Schulter unter dem angewinkelten Bein hindurch uns Halt gibt um das vordere und das hintere Bein gleichzeitig anzuheben, indem wir den Ellbogen des anderen Armes in Richtung Bauchnabel schieben. Das ist dann doch etwas zu herausfordern für mich und ich bin froh, als wir zum Kamel und dem Rad übergehen. Yoga auf der Wiese erfordert mehr Gleichgewicht als auf einem ebenen Holzboden. Dies merke ich, als wir in der Position der Tänzerin verweilen und die Muskeln in meinem Standbein richtig aktiv arbeiten. Dafür sind die knienden und liegenden Positionen um so angenehmer auf dem weichen Rasen.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Mittlerweile hat es auch ein paar Wölkchen am Himmel, die ich aus dem Schulterstand heraus beobachten kann. Im Savasana angekommen, fühlt sich mein Körper sehr müde und trotzdem extrem energiegeladen an. Ich weiss jetzt schon, dass ich herrlich schlafen werde, wenn ich Zuhause eine erfrischende Dusche genossen habe.

 

Ich mag dieses Gefühl im Yoga, wenn ich mit jedem Körperteil aktiv „gearbeitet“ habe. Danach fühle ich mich immer „komplett“ – Körper und Geist sind eins. Dieses Gefühl hatte ich bis anhin nicht bei jeder Yoga-Stunde. Umso mehr habe ich die Stunde bei Maya extrem geschätzt. Gerne werde ich das Studio Das Yoga Haus auch für eine Inhouse-Stunde im Winter erneut aufsuchen. Bis dahin, werde ich hoffentlich noch ein paar weitere tolle Yogalehrer/innen und ihre Studios kennen lernen.

 

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